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© 2017 by b+b Automations- und Steuerungstechnik GmbH

BERICHTE

Mai 2016

Friktionsanleger mit integriertem Digitaldrucker

Sturm Verpackungen ist Hersteller von hochwertigen Faltschachteln und Feinkartonagen. Für die Kunden aus der Pharmaindustrie investierte das Unternehmen in ein HSF-Friktionsanleger für Faltschachteln mit integriertem Druck- und Kamerasystem. So können Faltschachteln zusätzlich mit variablen Daten oder länderspezifischen Pharmacodes ausgestattet werden.

HSF – Friktionsanleger, der Leer-Faltschachteln aus einem Vorratsmagazin heraus vereinzelt und mit zwei parallel laufenden Gurtbändern an der Bedruckungsstation vorbeiführt. Dort erfolgt die Kennzeichnung – z.B. mit Serialisierungsdaten in Form von Strich- oder Datamatrix-Codes. Als Drucker kommt bei Sturm Verpackungen ein Thermal-Inkjet zum Einsatz. Die gedruckten Daten werden durch eine integrierte Kamera ausgewertet, nicht lesbare Faltschachteln durch eine Auswurfeinheit automatisch ausgeschleust. Danach übernimmt ein Schuppenauslageband die Faltschachteln und gruppiert sie zur manuellen Abnahme. Bis zu 120 Faltschachteln können pro Minute verarbeitet werden. Alle Abläufe des HSF werden durch ein zentrales IPC Touch-Terminal bedient und überwacht.

 

Sturm Verpackungen ist seit 1880 ein Begriff für maßgeschneiderte Verpackungslösungen. In den Werken Idstein und Liebengrün werden hochwertige Faltschachteln und Feinkartonagen an modernsten Maschinen gefertigt.Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören Verpackungsentwicklung, Verpackungsherstellung und bei Bedarf auch Konfektionierung - auf Wunsch just in time. Veranlasst durch die bevorstehende Umsetzung der gesetzlichen FMD-Richtlinien, erhielt die Firma Sturm vermehrt Anfragen von Pharmaherstellern nach Faltschachteln, die zusätzlich mit variablen Daten oder länderspezifischen Pharmacodes ausgestattet sein sollten.

Auf der FachPack 2015 in Nürnberg sah man sich deshalb nach technischen Lösungen um und kam mit b+b trace ins Gespräch. Es wurde ein Gerät ausgewählt, das sich bei Sturm Verpackungen gut in den Produktionsablauf einbinden ließ und im Preis-/Leistungsverhältnis überzeugte: Ein HSF-Friktionsanleger für Faltschachteln mit integriertem Druck- und Kamerasystem, eingebunden in die Softwaremodule bb-trace SiteManager mit dem die Aufträge im Vorfeld auf einem Windows PC erstellt werden, und dann über den bb-trace LineManager an der HSF Anlage einfach aufgerufen und abgearbeitet werden.

Die Arbeitsschritte

Leerfaltschachteln werden aus einem Vorratsmagazin heraus vereinzelt und mit zwei parallel laufenden Gurtbändern an der Bedruckungsstation vorbeiführt. Dort erfolgt die Kennzeichnung – z.B. mit Serialisierungsdaten in Form von Strich- oder Datamatrix-Codes. Als Drucker kommt bei Sturm Verpackungen ein Thermal-Inkjet zum Einsatz. Die gedruckten Daten werden durch eine integrierte Kamera ausgewertet, nicht lesbare Faltschachteln durch eine Auswurfeinheit automatisch ausgeschleust. Danach übernimmt ein Schuppenauslageband die Faltschachteln und gruppiert sie zur manuellen Abnahme. Bis zu 120 Faltschachteln können pro Minute verarbeitet werden. Alle Abläufe des HSF werden durch ein zentrales IPC Touch-Terminal bedient und überwacht. 

 

Der bb-LineManager ermöglicht eine komfortable Kamera- und Druckerbedienung. Die vorhandenen Aufträge werden dem Bediener zur Auswahl angezeigt. Die zugehörigen Texte und Seriennummern werden gedruckt, validiert, bei Bedarf auch aggregiert und dann wieder an den b+b SiteServer übermittelt, der als Datenbank und Schnittstelle zu einer öffentlichen Datenbank wie z.B. Securpharm oder EU Hub, fungiert. Mit dem Software-Modul b+b SiteManager hat der Benutzer Zugriff auf Linien-, Artikel-, Auftrags- und Serialisierungsdaten. Aufträge/Artikel können editiert und der Linie zugeordnet werden. Neue Seriennummern lassen sich erzeugen, importieren und verwalten. Genutzte Seriennummern können eingesehen und hierarchisch analysiert werden.

Positive Erfahrung

Vor wenigen Wochen wurde die Anlage bei Sturm Verpackungen aufgebaut, und Friedrich-Joachim Sturm äußerte sich nach der erfolgreichen Inbetriebnahme: „Unsere Erfahrungen mit b+b trace sind ausnahmslos positiv. Die Beratung im Vorfeld war kompetent, die terminliche Abwicklung und Umsetzung der zugesagten Leistungen verlief im Rahmen der vereinbarten Vorgaben. Die Integration in den Produktionsablauf wurde von b+b trace sauber und übersichtlich umgesetzt, Abnahme und Validierung verliefen ohne Probleme. Unsere Mitarbeiter in der Produktion loben die leicht verständliche Steuerung über das zentrale Bedienterminal der Anlage und den wartungsarmen Betrieb. Künftig werden auch wir an Pharmahersteller Faltschachteln liefern können, bei denen die Serialisierungsanforderung noch nicht umgesetzt wurde, bzw. bei kleinen Losgrößen unterstützen, bei der der Serialisierungsaufwand sich nicht lohnt. Das ist ein wichtiger Mehrwert für unsere Bestandskunden und öffnet uns neue Marktsegmente, da wir auch Faltschachtelmaterialien die nicht aus unserem Hause stammen bedrucken werden.“

 

April 2016

DRUCKEN, KONTROLLIEREN IN DER VERPACKUNGS-INDUSTRIE

Effiziente Abfülltechnologien spielen in der modernen Produktion eine bedeutende Rolle - besonders wenn es um Lebensmittel oder pharmazeutische Produkte geht. HOLOPACK® hat sich in diesen Bereichen auf eine wegweisende Lohnabfüllung spezialisiert und ist nach DIN EN ISO 9001 :2008 und DIN EN ISO 13485:2012 zertifiziert und vertraut beim Drucken und Kontrollieren auf die
b+b Automations- und Steuerungstechnik GmbH.

Visualisierungstool VIAVis

ereits 1975 gründete Gerhard Hansen die HOLOPACK-Verpackungstechnik GmbH, um pharmazeutische Produkte oder technische Füllgüter
auf bottelpack®-Maschinen im Kundenauftrag abzufüllen und zu verpacken. Heute sind über 750 Mitarbeiter an zwei Standorten tätig. Das Werk 1 in Sulzbach-Laufen ist auf das Abfüllen pharmazeutischer und technischer Flüssigkeiten spezialisiert, das Werk 2 in Abtsgemünd-Untergröningen auf die Abfüllung pharmazeutischer Produkte. Diese werden hier zum Teil auch im Kundenauftrag gemischt bzw. zubereitet. Beide Werke arbeiten im 3-Schichtbetrieb, täglich werden auf 40 Linien bis zu 1,8 Millionen Behälter abgefüllt, verpackt und versandt.

Für HOLOPACK ist die Produkt- und Verpackungskennzeichnung nach Kundenwünschen und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften ein aktuelles und wichtiges Thema. Seit geraumer Zeit werden z.B. Datamatrixcodierungen für den französischen Pharmamarkt nach GS1-Standards ausgeführt. Außerdem sind alle vorhandenen Systeme schon heute auf die künftigen EU-Standards und andere, weltweit unterschiedliche Kennzeichnungsvorschriften vorbereitet. Zur Direktkennzeichnung der Produkte verwendet man überwiegend Etikettenspender mit integrierten Thermodruckern, für die Faltschachtelcodierung Inkjetsysteme mit wasser- und alkoholbasierten Tinten.

 

EIN ANWENDUNGSBEISPIEL
Faltenbalg-Flaschen werden von unten mit dem BBK-Etikettenspender Rapid SM 120 etikettiert. Vor dem Aufbringen durchlaufen die
Etiketten den integrierten Thermotransferdrucker V320i von DOMINO. Dort erfolgt die Kennzeichnung der variablen, batchkonstanten
Daten. Nach dem Spendevorgang wird jedes Etikett automatisch durch OCR-Kameralesung auf Position, Richtigkeit und Vollständigkeit
geprüft. Alle Daten des Etikettierers, des Druckers und der Kamera werden mit der FIAVis-Software auf einem separaten IPC-TouchPanel
dargestellt und ausgewertet. Bei erkannten Fehlern kann das Produkt ausgeschleust oder ein Maschinenstopp ausgelöst werden.

 

Auf b+b trace, den Lieferanten der Anlage, war man während eines Messebesuches der FachPack und durch Empfehlung der Firma DOMINO aufmerksam geworden. Die mit b+b trace gemachten Erfahrungen bewertet das Verpackungsteam um Hr. Weidner, Hr. Toth und Hr. Fräder bei HOLOPACK, nach Abschluss des Projektes folgendermaßen:
,,Die Zusammenarbeit mit b+b trace hat uns deutlich über das erwartete Ziel hinausgeführt. Neben der ständigen Kommunikation während der Projektphase bis zur SAT wurde auch die Qualifizierung bis hin zur Anlagenfreigabe sehr gut unterstützt. Sehr positiv bewerten wir die einfache Bedienbarkeit und komfortable Steuerung des gelieferten Systems über eine integrierte HMI mit effektiver Software. Das System wirkt aufgeräumt, und es gibt keine unnötigen Schaltflächen, die den Bediener überfordern. Dennoch waren in der Anfangsphase mehrere Schulungen notwendig, um die mechanisch geprägten Kenntnisse unserer Bediener auf den Umgang mit modernen Systemen und neuzeitlicher Software zu erweitern. Nach kurzer Einarbeitungszeit ging die anfängliche Mühe jedoch schnell in Routine über, sodass wir heute einen störungsfreien Betrieb haben und vor allem in puncto Qualität eine konstante Produktqualität abliefern können. Auch Wartung und Pflege sind aufgrund des von b+b vorgeschlagenen Anlagendesigns unproblematisch. Bei entsprechendem Bedarf werden wir deshalb
gern wieder mit b+b trace zusammenarbeiten."


Die Ergebnisse lassen sich so zusammenfassen:

  • Die Produktionsgeschwindigkeit an der Linie konnte von bisher manuell 20Takten auf aktuell 60 Takte pro Minute gesteigert werden. Im nächsten Schritt ist eine weitere Erhöhung auf 120 Takte pro Minute geplant. Die Herstellkosten an der Linie konnten damit auf ein Viertel gesenkt werden.

  • Die Abweichungen durch Druckfehler oder erhöhten Ausschuss konnten deutlich reduziert werden.

  • Insgesamt ist eine Steigerung der Linieneffizienz und Reduzierung der Ausfallkosten zu verzeichnen.